Die Geschichte unseres Hotels hängt in tiefer Verbundenheit mit dem Wallfahrtsort Unsere liebe Frau im Walde zusammen. Jahrhunderte lang war es ein Hospitz und lebt heute als ein beliebter, familiär geführter 3-Sterne Familiengasthof weiter.
Der Weiler Unsere liebe Frau im Walde (1.342 m) ist ein bildhübscher und in ganz Tirol bekannter Wallfahrtsort. Er ist wohl die älteste Siedlung im Gebiet von Deutschnonsberg.
Die Strecke über den Gampenpass wurde früher von Pilgern, Reisenden, Händlern und Kreuzzügen, die vom Norden kamen und Richtung Rom unterwegs waren, wegen der häufigen Überschwemmungen im Etschtal bevorzugt. Diese Straße wurde auch Salzstraße genannt und diente als Verbindungsstrecke zwischen den Salzgruben in Österreich–Bayern und dem Nonstal (Valle di Non) weiter bis nach Sulzberg (Val di Sole), Indikarien und Brescia.
Zu der Zeit um das 11./12. Jh., die Zeit der Kreuzzüge, wurde hier in Unsere liebe Frau im Walde ein Hospitz bzw. Kloster mit Fremdenherberge gegründet, um Pilgern und Reisenden Herberge und Unterkunft zu bieten.
Die Wallfahrt mit angeschlossenem Kloster und Hospiz wurde von den Hospitaliern geführt, eine kleine Ordnersbruderschaf die aufgrund ihres religiösen Eifers und ihrer Gastfreundschaft sehr geachtet und beliebt war. Besonders bemerkenswert: bei schlechtem Wetter hatten die Brüder des dazugehörigen Klosters die Verpflichtung, Reisende ein Stück zu begleiten.
Das Kloster erfreute sich zusehend steigenden Ansehens. Urkundlich ist festgehalten, dass das Hospitz bereits 1184 n.Ch. bestand (aus einem Dokument vom Papst Lucius III). Im Jahr 1321 n.Ch. wurde das Hospitz samt Kirche dem Augustinierkloster (Au) Gries unterstellt, von da an wurde es von Benediktinerpatern geführt.
1432 wurde die neue gotische Wallfahrtskirche eingeweiht. Neben den geschnitzten Barockaltären kann man auf dem prachtvollen Hochaltar einen verglasten Rokokoschrein mit dem Gnadenbild Maria mit dem Kinde bewundern.
Jahrhundertelang hatten Hospitz und Wallfahrtskirche "im Walde" am Nonsberg große Bedeutung. Auch in der neueren Zeit, wenn auch der Pilgerstrom nachgelassen hat, ist es immer noch ein viel besuchter und sehr beliebter Wallfahrtsort geblieben.








