Die Geschichte unseres Hauses hängt in tiefer Verbundenheit mit dem Wallfahrtsort Unsere liebe Frau im Walde zusammen.
Unsere liebe Frau im Walde gehört mit St. Felix, Laurein und Proveis zu den 4 deutschen Ortschaften, mit 3 Gemeinden des oberen Nonstal.
Der Gampenpass wurde früher wegen der häufigen Uberschwemmungen im Etschtal, Nonstal und Sulzberg (Val di Sole) und weiter nach Indikarien bis nach Brescia benutzt. Diese Straße wurde auch Salzstrasse genannt.

Zu der Zeit um das 11/12 Jh., Zeit der Kreuzzüge, (Karl der Grosse ließ durch seine Gebietsherren das Strassennetz instand halten und ließ Hospitze bauen) wurde hier in Unsere liebe Frau im Walde auch ein Hospitz bzw Kloster mit Fremdenherberge gegründet, um Pilger und Wanderer Herberge und Unterkunft zu bieten.

Die Hospitaler in Unsere liebe Frau im Walde waren eine kleine Ordensbruderschaft die aufgrund ihres religiosen Eifer und ihrer Gastfreundschaft sehr geachtet und beliebt waren.
Das Kloster erfreute sich zusehend steigenden Ansehen.
Urkundlich ist festgehalten das bereits 1184 aus einem Dokument vom Papst Lucius III das Hospitz bestand.
1321 wurde das Hospitz samt Kirche dem Augustinierkloster (Au) Gries unterstellt, von da an wurde es immer von Benediktinerpaters geführt.

Jahrhunderte lang hatten Hospitz und Wallfahrtskirche "im Walde" am Nonsberg große Bedeutung.
Auch in der neueren Zeit, wenn auch der Pilgerstrom nach gelassen hatte, ist es aber immerhin ein vielbesuchter und sehr beliebter Wallfahrtsort geblieben.

Das Hospitz, das früher auch Leutehaus genannt wurde, ist unser Haus, es wurde rennoviert und lebt heute als beliebter, traditionell geführter Familiengasthof weiter.

Wir hoffen, dass Sie sich bei uns wohlfühlen und unser gastliches Haus weiterempfehlen, aber auch Sie selbst immer wieder bei uns einkehren.

Familie Kofler